05. August bis 03. September 2017

formare
27. Kunstschau des Künstlerbundes Mecklenburg Vorpommern e.V. im BBK

Christian Egelhaaf: Wind. 2016, Videoinstallation, 4 Min.
Christoph Horstmann: Möge die Macht mit uns sein. 2015, Acryl auf Seekarte, 74 x 95 cm
Josef A. Kutschera: Das Leid/Die Trennung. 2017, 2-teilig, schwarze Tusche auf Karton, je 60 x 50 cm
Britta Naumann: Stillleben. 2016, Rauminstallation/ Metallstücke, 120 x 80 x 60 cm
Susanne Pfeiffer: Klosterruine Eldena. 2017, Schwarz-Weiss-Fotografien, je 30 x 45 cm
Maria Raeuber: Taschenbibelmonolog. 2017, 3 Collagen, je 26 x 34 cm
Uta Ruppert: Vision. 2017, Acryl auf Leinwand, 80 x 80 cm
Lucia Schoop: Das Boot ist voll. 2016, mixed media, 49 x 74 cm
Iris Vitzthum: Abstrakte Thesen. 2017, Tusche auf Hochglanzpapier, 50 x 50 cm
Rolf Wicker: BAB. 2016, Wandinstallation/ PVC hart
Christin Wilcken: Schein 2. Mischtechnik auf Papier, 34,8 x 24,6 cm
Ruzica Zajec: Etwas. 2017, 4 Glasobjekte, je 50 x35 cm

52 KünstlerInnen des Künstlerbundes MV zeigen Werke in der Östlichen Altstadt von Rostock, unter der Leitung von der Berliner Kunsthistorikerin Petra Schröck.
Die Ausstellung ist vom 5. August bis zum 3. September 2017 an den folgenden vier Orten in Rostock zu erleben: Nikolaikirche, Petrikirche, Zentrum Kirchlicher Dienste und dem Kunstverein zu Rostock.
Die Ausstellung wird von einem vielseitigen Programm mit inklusiven Workshops, Führungen und einer Podiumsdiskussion begleitet und steht unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.

Die Werke reflektieren große existenzielle und alltägliche Fragen reformatorischer Gedanken und Ideen bezogen auf die Gegenwart. Sie berühren Aspekte des aktuellen Bildbegriffes im Verhältnis zwischen Wort und Bild in kritischer Auseinandersetzung mit den Schriften Luthers. Das Spektrum reicht vom Umgang mit Glaubensfragen über die Interpretation der Geschlechterrollen und der Umweltproblematik bis hin zu medialen Erscheinungen des Populismus und politischer Ikonen. Dabei geht es um nachhaltige und
kreative Prozesse: formare – Gestalten, Bilden, Formen und Schöpfen sind wesentliche Elemente auf der Suche nach einer gegenwärtigen Aussage und Gestalt. Nicht rückwärtsgewandt, sondern auslotend, welche Spielräume das Schaffen und Schöpfen über Grenzen und Einschränkungen hinweg heute bietet.

Präsentiert wird eine vielstimmige Bandbreite an Bildsprachen, Inhalten und künstlerischen Ausdrucksformen. Das Spektrum reicht von Malerei, Grafik, Skulptur über Fotografie bis hin zu Video-Installationen. Abstraktion und skulpturale Raumlösungen bilden einen Schwerpunkt. Trotz des gewichtigen Themas finden sich neben allegorischen und symbolischen Werken der Verarbeitung christlicher Bildtradition auch solche mit spielerischem Umgang, ironischer Gesellschaftskritik und satirischer Zuspitzung. Viele Werke fordern zum Dialog und zu kritischer Auseinandersetzung auf.


Die Künstlerinnen und Künstler

Sylvester Antony - Knut Bartsch - Monika Bertermann - Lena Biesalski - Caroline von Bodecker -
Christine de Boom - Reinhard Buch - Broder Burow - Sylvia Dallmann - Jürgen Diestel - Sven Armin Domann - Christian Egelhaaf - Sabine Egelhaaf - Martin Feistauer - Ute Gallmeister - Robert Günther - Jorinde Gustavs - Wilko Hänsch - Michael Herloff - Christoph Horstmann - Herbert W. H. Hundrich - Günter Kaden - Julia Kausch - Cornelia Kestner - Bernd Kommnick

Josef A. Kutschera - Annette Leyener - Hildegard Mann Daniela Melzig - Britta Naumann - Monika Ortmann - Susanne Pfeiffer - Maria Raeuber - Thomas Reich - Bernadette Maria Roolf - Uta Ruppert -
Dietmar Schramm - Renate U. Schürmeyer -
Helmut Senf - Lucia Schoop - Ramona Seyfarth - Klaus-Dieter Steinberg - Annette Stüsser-Simpson - Wolfram Sulek - Iris Vitzthum - Andre van Uehm - Thomas Wageringel - Henry Walinda - Rolf Wicker - Christin Wilcken - Regina Zacharski - Ruzica Zajec